- Apples stärkstes On-Device-KI-Modell benötigt künftig 12 GB Arbeitsspeicher
- Das normale iPhone 17 unterstützt dieses Modell laut MacRumors nicht
- Auf dem iPhone laufen die erweiterten Funktionen auf iPhone Air, iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max
- Apple nennt unter anderem ausdrucksstärkere Siri-Stimmen und eine bessere Diktierfunktion
- In der EU startet Siri AI auf iPhone und iPad zunächst nicht
Apple schränkt die Verfügbarkeit seines leistungsfähigsten On-Device-KI-Modells stärker ein als bisher. Wie aus Apples Angaben zu Siri AI hervorgeht, benötigen bestimmte neue Funktionen künftig mindestens 12 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Damit fallen mehrere Geräte aus der Liste heraus – darunter auch das normale iPhone 17.
Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.
On-Device-KI bedeutet, dass KI-Berechnungen direkt auf dem Gerät stattfinden – etwa auf dem iPhone oder Mac. Das kann Datenschutz und Reaktionszeit verbessern, setzt aber ausreichend leistungsfähige Hardware und genügend Arbeitsspeicher voraus.
Das stärkste lokale Modell ist laut Apple für Funktionen wie ausdrucksstärkere Siri-Stimmen und eine verbesserte systemweite Diktierfunktion vorgesehen. Unterstützt werden auf dem iPhone nur das iPhone Air, das iPhone 17 Pro und das iPhone 17 Pro Max. Das reguläre iPhone 17 bleibt außen vor, weil es nur 8 GB Arbeitsspeicher besitzt.
Neue Grenze für Apple Intelligence
Bislang lag die zentrale Hardware-Hürde für Apple Intelligence bei 8 GB Arbeitsspeicher. Deshalb unterstützen unter anderem das iPhone 15 Pro, das iPhone 15 Pro Max und alle iPhone-16-Modelle Apples KI-Funktionen. Mit dem neuen Modell zieht Apple nun erstmals eine zusätzliche Stufe ein: Viele KI-Funktionen bleiben breiter verfügbar, das leistungsfähigste On-Device-Modell aber nicht.
Auch bei iPad und Mac gelten strengere Vorgaben. Unterstützt werden iPads mit M4 oder neuer, sofern sie mindestens 12 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher haben. Auf dem Mac nennt Apple Geräte mit M3 oder neuer und ebenfalls mindestens 12 GB Arbeitsspeicher. Für die Apple Vision Pro gilt laut Apple das Modell mit M5-Chip.
Siri AI kommt nicht überall gleichzeitig
Apple hat Siri AI gestern auf der WWDC-Keynote offiziell vorgestellt. Die neue Version des Sprachassistenten soll stärker in das System integriert sein, Bildschirminhalte verstehen, persönliche Kontexte berücksichtigen und auf Wunsch auch Informationen aus dem Web einbeziehen. Entwickler können die neuen Funktionen bereits testen, eine Beta für Nutzerinnen und Nutzer soll später im Jahr folgen.
Für Europa gibt es allerdings eine Einschränkung: Apple schreibt, dass Siri AI auf Mac, Apple Watch und Apple Vision Pro in der EU verfügbar sein soll, sofern eine unterstützte Sprache eingestellt ist. Auf iPhone und iPad soll Siri AI in der EU zunächst nicht starten. Apple verweist dabei auf offene Fragen rund um Datenschutz und Sicherheit.
Was das für iPhone-Käufer bedeutet
Für Käuferinnen und Käufer wird die Modellwahl damit komplizierter. Wer ein iPhone 17 kauft, bekommt zwar weiterhin viele Funktionen von Apple Intelligence. Das neue Top-Modell für lokale KI-Berechnungen bleibt aber den teureren iPhone-Modellen vorbehalten. Besonders relevant ist das für Nutzer, die Siri AI langfristig möglichst vollständig verwenden wollen.










